Durch den Spiegel

waiting_for_something

Durch den Spiegel

Rostschwere Schwüle

brennendes Verlangen

zerkaut dein Gesicht

schändet die Haare

vergewaltigt

die Träume.

kupfern, silbern, golden

war der Verrat

war das Missverstehen

war der Gedanke am Horizont

im Verzicht auf Rot

Das eulenerz geweint

Liebe nicht Lust

und rostbraun

die Flecken Erde

die Risse darin.

Ein Sprung in der Lupe

ein gefälschter Blick

in das Morgen

mit Münzen gekaufter Sinn

in Käuzchenknochen.

Lebensallergisch,

es wird sowieso passier’n…

das wir diesen Platz verlier’n…

und wir nähren den

strömenden Regen

mit unseren rostschweren

kupferblauen

Engelsfedern

Wenn wir dorthin fallen

gegen den Strich

wo wir angefangen haben

blutig aus dem anderen Schoß gekrochen

schreiend!

Doch der seufzende Himmel

bleibt blau von unseren

tränenden Augen

bleibt weiß von unseren

unschuldigen Gedanken

und das Morgenrot

wäscht der Sturm bereits aus

Es bleibt: Der traurige Geschmack

von Wahn und einem falschen Ziel.

unberechenbar

und doch das einzige was den Takt vorgab -

das letzte was vertraut

und schön in unseren Augen schimmerte.

Wenn wir tanzten

auf Packpapier

im Regen

unter schimmernden Birken

und zwischen uns:

Der Duft von gebratenem Fleisch

der uns (Kannibalen) einte.

Wir brechen ein Stück

erbrechen

wieder und wieder

heraus kommt -

Vergangenes, Schmerzendes

Und das Rot am Horizont

nach dem wir unsere Schritte

und Gebete schickten.

Vogelflug und Himmelweit.

Eine Welt in der ein Platz verbleibt.

Violinen und Singen und Bitten für T.

Ein Licht, ein Feuer wird uns niederringen.

Unter schmerzen berichten wir

den Mannen unsere wahren Träume

1000 wahre Gestalten,

1000 Sichtweisen erhalten,

1000 Sinne ungenutzt

1000 und ein Stück

das du gerne Müll schimpfen darfst

- Abfall, Unglück, Schmerzendes

für mich ist es

das blau im Wasser,

im Himmel, im Sirius

das mein Leiden versüßt.

Starlight

Schlaflos

Wie die staubigen Rosen in jenen Nächten

in denen wir den warmen Sternenzirkeln näher

warn und unser Atem sich mit den süßen Düften

der Totenkopffalter und Nachtkerzen mischte.

So erkennen wir nun in diesen schlaflosen Stätten

das unser Angesicht sich nicht gewandelt hat.

Wir erkennen einander – es muss genügen.

Das und ein letzter Tag.

Ace

Ace

Sag nicht mehr küsse mich – beiß mich.

Nicht mehr berühre mich – zerreiße mich.

Keine Worte gelten mehr, alles wandelt unverhohlen

wir haben unsren Glauben und die alten Melodien gestohlen.

Es wird nicht mehr wärmer. Es kommt kein andrer Tag.

Und es gibt zuviele Antworten, die ungesagt bleiben.

Big Brother is watching you Oo

Sign by Danasoft – For Backgrounds and Layouts

Es ist Mai.

Wieder einmal kann man nachts das Gras wachsen hören. Den Kuckuck, die Eulen, die Nachtigall – sie sind alle wieder da. Man trinkt denselben Kaffee wie immer, raucht dieselbe Zigarettenmarke wie immer, zündet dieselben Kerzen an.

Inspiration

Ja, es ist wieder soweit. Auch wenn man es nicht merkt, in der schwülen Hektik des Alltags, die Wolken ziehen wieder die Farne bilden wieder Nester und in den kühlen Wäldern kann man einzig und allein wirklich atmen. Was fängt man an, mit einer Pause in der man die Farben wieder klar sieht und jedes Problem lösbar erscheint? Man macht sich ans Werk – und denkt nicht darüber nach, das man immer älter wird.

Weil einfach nichts Neues geschieht

[current music: "Hyper Music" - Muse]

Zuletzt gelesen:  Herbert Rosendorfer, Briefe in die chinesische Vergangenheit. Liebenswerte Sichtweisen eines Chinesen, der 2000Jahre in die Zukunft reiste und in unserem München (Min-chen) landet. Seine Sichtweisen sind bizarr, ungewöhnlich und meistens einfach echt witzig, z.B. das Wetter in Bayern – Dauerregen, bringt ihn zu seinem (und meinem) Lieblingswort: “Schei-we-ta”… Sobald ich wieder einen schnulzigen Vampirroman in die Hand bekomme werde ich das Buch aber wieder weglegen – es ist zwar witzig und liest sich wie Popcorn, aber das ists auch schon.

Zuletzt gesehen: Dragonheart. Gestern Abend hatte ich keinen besseren Film da – ja, ich weiß das ist traurig,- und ich hoffte durch den Film zu einer weiblichen Pen&Paper Heldin inspiriert zu werden. Leider Fehlanzeige, die “Heldin” des Films ist ein zickiges Nervenbündel. Nix für schöne Spielabende also. Fazit des Films: Zu viele krampfhafte Versuche Philosophie in ein Monster zu packen. Gar nicht witzig sind auch die Wortduelle des “Drachentöters” und seinem Opfer. Naja… ein bisschen Schlachtgemetzel gabs immerhin. Ein kleiner Trost für die verlorne Zeit.

Zuletzt live gesehen: Bei den Klausuren und Prüfungen in letzter Zeit wunderts mich nicht, das ich seit Wochen nicht mehr rausgekommen bin. Ne, mal im Ernst: Die Büttenredner beim fränkischen Fasching waren das letzte Anspruchsvolle das ich in letzter Zeit gesehen habe. Und von live will ich jetzt mal gar nicht erzählen… vielleicht meine Deutschlehrerin, die meinte sie hätte bei meiner Benn-Interpretation geweint?… ja.

Zuletzt gehört: Muse, MyChemicalRomance, Sabaton. Ja ich weiß, lustiger Mix, aber man ist ja flexibel.

Was genau hier nichts Neues geschieht: Keine Veränderungen wagen, seit 2 Jahren steht mein Leben still. Ich nähere mich zwar dem “heißbegehrten” (*hüstel*) Abitur, aber davon merkt man nichts. Das Unterrichts- Niveau ist immer noch weit unter den Fußnägeln meiner Mitschüler… Am Wochenende bin ich zu genervt um mit zu entspannen. Ein Teufelskreis… Da kann man sich schon nicht vergnügen, und dann macht der nicht vorhandene Stress nicht mal Spaß.

tztztz… ich sollte mir endlich ein Motorrad zulegen. Hehehehe…. oder endlich nen Tätowiertermin machen. Hrmpf.

Raben

Raben

Merkwürdiger Humor in den Teeniebüchern mit dem “Biss”

Zuerst als ich von “Twilight” hörte dachte ich an das übliche Teenie-Geschnulze, Mary-Sue Gedöns.

Als der Film dann zufällig bei YouTube auftauchte, dachte ich mir, dass es auch schlimmeres als schnulzige Vampirromanzen gibt (man denke nur an Anne Rices Vampirbücher) und sah mir den Film an.

Ja es stimmt – es wird verdammt viel über das Wetter geredet, der selbsternannte Antiheld Edward nervt spätestens auf Seite 12 mit seinem “schiefen Lächeln”, von dem die ach so tollpatschige, wunderschöne und unglaublich-gutriechende (und gutschmeckende… *hüstel*) Heldin des Films/Buchs anscheinend nicht genug bekommen kann.

Dazu noch Seitenweise Schulunterrichtgedöns (Mitose und Shakespeare-Interpretationen gibts in diesem Buch nämlich inklusive! … Da fragt man sich irgendwann, ob das bei diesen Büchern überhaupt was werden kann.

Fakt ist: Sobald Edward im zweiten Band verschwindet beginnt die Heldin mit einem merkwürdigen, selbsternannten “Zombie”dasein (alles ist sinnlos ohne dich – na ihr wisst schon) und um da rauszukommen beginnt sie ihren Adrenalinspiegel auf die Probe zu stellen. Saugeil. Nein im Ernst: Das Problem das die meisten in diesem Alter haben (sie ist 18) ist nämlich das man meist immer den selben, langweiligen Alltag hat – Schule, Abends was trinken gehn, Billiard oder sowas spielen, Schlafen… aber Bella machts anders – und da kommen die wunderbaren, schrägen Zitate vor, die ich euch mal herausgepickt habe.

In einem Zombie-Kinofilm: “Also echt! Das Blut ist 5 Meter weit aus dem Kerl herausgespritzt. Man kann’s auch übertreiben.” Als gleich darauf ein anderer Mann von einem Fahnenmast an einer Betonwand aufgespießt wurde, lachte Jacob wieder in sich hinein.

Mit zwei “Freunden” im selben Kinofilm:”J. und M. hatten beide Armlehnen meines Sitzes für sich beansprucht. Es sah unnatürlich aus, wie sie ihre Hände hielten, mit der Handfläche nach oben. Wie Bärenfallen, die bei der erstbesten Gelegenheit zuschnappen würden.”

“Mike ging ihm kaum bis zur Schulter – bis wohin ich ihm ging wollte ich lieber gar nicht wissen-” (ähm.. Standgebläse XD)

t.b.c. Unter Stephanie Meyers Website gibt es auch eine Playlist. Schön zum entspannen – und herrlich kitschig, sodass man irgendwann auf den Gedanken kommt, die Autorin sei selbst noch ein Mädchen von 16 Jahren. …

Es bleibt. Der Canon in D

Wirklich weise ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann.

Wirklich weise ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann.

Schöne neue Welt

Schmetterlingsfee

Schmetterlingsfee

Die Nacht neigt sich zu mir hinab, küsst sanft mir meine Lider. Es scheint als läge dort mein Grab, ein Sehen beugt die Glieder.

Sanfte Aufforderung zum Tanz, mit Met und Rauch und Violine. Mein Haar das schmückt ein Sternenkranz, der Mond bleibt meine Heroine.

Es bleibt ein Lächeln und ein Duft, nach alten Sommernächten. Der Leib seufzt auf, ein Canon singt im uralten Gebälk. Die Schatten der Wegeskreuze machen mir keine Angst mehr – ich bin frei.

cause Angels are free like the Wind

Rabenhand besiegt

Rabenhand besiegt

Ein neuer Tag

Ein ganz typischer Herbsttag. Endlich ist es wirklich November geworden. Die klirrende Kälte scheint den Menschen da draußen zu gefallen. Ich stehe auf der Burgmauer und blicke auf unser Haus hinab, die kalte Luft schneidet in meine Lungen, aber es fühlt sich nach Leben an.

Ich warte noch ein Weilchen, bis mir die Tiefe keinen Schwindel mehr verursacht, nehme Anlauf und segle mit ausgebreiteten Armen zu unserem Haus hinunter. Der Fliederbaum knackt und kracht, als ich auf seinen zwei stärksten Ästen lande. Beim herunterklettern wirft er mir noch ein bisschen Moos hinterher.

Still verbeuge ich mich und verschwinde dann in unserem Häuschen, das einzige in dem noch Eisblumen wachsen können.

Dove Wahre Schönheit

Mehr Zitate! *herumhüpf*

Mehr kluge Köpfe, die noch nicht zu Wort kommen dürften:

Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du. (Ghandi)

Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. (Albert Einstein)

Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont. (Konrad Adenauer)

Poppies auch Mohn genannt

Poppies auch Mohn genannt

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